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Schulpflege beantragt Steuerfusserhöhung

ZO/AvU Benjamin Rothschild 24.10.2013

Trotz einem geringeren Aufwandüberschuss als im Vorjahr beantragt die Schulpflege, den Steuerfuss um drei Prozentpunkte zu erhöhen. Die Politische Gemeinde will den Steuerfuss bei 40 Prozentbelassen.

Der Voranschlag der Schulgemeinde Egg zeigt einen Aufwandüberschuss von rund 230'000 Franken. Obschon das Defizit damit geringer ausfällt als mit 590'000 Franken im Vorjahr, beantragt die Schulpflege der Gemeindeversammlung eine Erhöhung des Steuerfusses von 55 auf 58 Prozent. Gleichzeitig sollen Einsparungen im Umfangvon gut 480 000 Franken getätigt werden. Die Schulpflege begründet ihren Antrag damit, dass die Rechnungsabschlüsse der Schule seit mehreren Jahren negativ ausfallen würden und weniger Steuererträge als budgetiert eingenommen worden seien. Auch würden der Gemeinde Egg im nächsten Jahr keine Zahlungen aus dem kantonalen Finanzausgleich zugesprochen. Die Investitionsrechnung ist mit 500'000 Franken veranschlagt.

750'000 Franken Defizit

Anders als die Schulgemeinde beantragt die Politische Gemeinde von Egg, den Steuerfuss bei 40 Prozent zu belassen. Dies, obwohl sie 2014 mit einem Aufwandüberschuss von rund 750'000 Franken rechnet. Der Gesamtaufwand der Gemeinde beträgt rund 27,3 Millionen Franken. Im Vergleich zum Budget 2013 fallen Aufwand und Ertrag somit rund fünf Millionen Franken tiefer aus. Auch die Politische Gemeinde begründet dies mit den ausfallenden Zahlungen aus dem Finanzausgleich. Weiter führt sie als Begründung die Tatsache auf, dass die Sanierung der Pensionskasse wegfalle und verschiedene Gesetzesänderungen im Sozialbereich die Finanzströme verändern würden. In der Investitionsrechnung der Politischen Gemeinde sind Nettoinvestitionen von rund 8,9 Millionen Franken vorgesehen, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht.