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Egger wählten 2 x NEIN

Vorstand proEGG 28.09.2014

Die Egger Bevölkerung hat gegen den Bau von neuen Strassen mitten durch das Zentrum gestimmt. Ein klares Signal, dass die über 30 Jahre alte Verkehrsplanung endlich ad acta gelegt werden soll. Heute sieht Egg ganz anders aus als vor 30 Jahren. Und immer mehr Gemeinden erkennen, dass neue Strassen keine Verkehrsprobleme lösen. Die Rückweisung der beiden für die Egger Stimmberechtigten nicht mehrheitsfähigen Varianten ist eine grosse Chance für Egg und ist ein Auftrag an den Gemeinderat:

  • Realisierung der Variante Null+: Die Forchstrasse soll sicherer gemacht werden. Dafür sind alle denkbaren Massnahmen zu prüfen. Dazu gehört auch eine Verkehrsverlangsamung inklusive Umnutzung der Rabatten vor den Gemeindehaus-Arkaden. Das wäre die kostengünstigste und bei weitem wirksamste Massnahme für die Steigerung der Sicherheit von allen Verkehrsteilnehmern und würde erst noch den Verkehrsfluss verbessern. Weil diese Massnahme so wirksam ist, setzen immer mehr Gemeinden gegen den Willen des Kantons eine Verlangsamung im Zentrum durch.
  • Realisierung eines Gesamtverkehrskonzepts: Die Gemeinde soll ein Gesamtverkehrskonzept erarbeiten mit dem übergeordneten Ziel den Verkehr durch Egg nicht nur im Zentrum, sondern überall in unserer Gemeinde für Fussgänger, Fahrrad und Auto sicherer zu machen.
  • Der Durchgangsverkehr soll mittelfristig nicht mehr durchs Zentrum: Mit der Ablehnung der beiden Varianten ist eine echte Umfahrung wieder näher gerückt. Dies weil die umliegenden Gemeinden nun nicht auf eine erhöhte Durchfahrtskapazität in Egg zählen können. Der Gemeinderat soll sich nun stark darum bemühen, dass zusammen mit den anderen Gemeinden eine gute Lösung für den Verkehr gefunden wird. Dazu gehört aus Sicht von proEGG allgemein eine Verbesserungen der Querverbindungen des öffentlichen Verkehrs. So z.B. eine Buslinie von Meilen nach Uster, die über Egg geführt wird.
  • Löschung der Baulinien aus dem kantonalen Richtplan: Die uralten Baulinien sollen aus dem Richtplan gelöscht werden. Die Bevölkerung hat deren Nutzung klar abgelehnt, d.h. eine zukünftige Verkehrsplanung darf nicht wieder auf diese Baulinien zurückgreifen. Zudem kann erst bei einer Löschung der Baulinien die Quartiersplanung in Angriff genommen werden.