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Pressemitteilung des Gemeinderates Egg

Gemeindeverwaltung Egg 24.03.2015

Gemeinderat Egg bewilligt die zweite Tranche der neuen Abfallbehälter

Der Gemeinderat hatte im Juni 2012 der Beschaffung von 51 Abfallbehältern des Typs „Abfallhai“ bewilligt. Die neuen Abfallbehälter haben sich seither bestens bewährt.

In einem zweiten Schritt werden nun die restlichen Abfallbehälter ersetzt. Aufgrund einer Optimierung der Standorte konnte die bisherige Anzahl von 131 auf zukünftig 114 reduziert werden. Für die restlichen 63 Abfallbehälter hat der Gemeinderat nun einen Kredit über Fr. 123'000.00 bewilligt. Je nach Standort der neuen Behälter sind die entsprechende Grösse, die Zusatzausstattung wie Robidog-Sackspender oder Aschenbecher und die Montageart unterschiedlich. Die notwendigen Bodenplatten oder Betonfundamente werden durch die Mitarbeiter des Werkhofs erstellt. In Sachen Abfallbehälter wird Egg somit zukünftig auf dem gesamten Gemeindegebiet über ein einheitliches und sauberes Bild verfügen.

Egg kämpft weiterhin gegen den Fluglärm

Der Gemeinderat bewilligte für das Jahr 2015 einen Kostenanteil von Fr. 5'000 zur Weiterführung der gemeinsamen Fluglärmkampagne des Fluglärmforums Süd. Der Gemeinderat erachtet es als wichtig, dass sich die Gemeinden im Süden des Flughafens auch weiterhin gegen die drohende Ausweitung des Fluglärmteppichs in der Region wehren und aktiv bleiben.

Betriebsbeitrag für die Schul- und Gemeindebibliothek

Im Juni 2005 hatte die Gemeindeversammlung einen jährlichen wiederkehrenden Kredit von Fr. 60'000.00 für die Gemeinde- und Schulbibliothek genehmigt. Dieser Kredit war auf 10 Jahre befristet und galt rückwirkend per 1. Januar 2005 und lief daher aus.

Am 1. Januar 2016 wird in Egg die Einheitsgemeinde gelten und die Betriebskosten für die Schul- und Gemeindebibliothek werden in einem Gesamtbudget geführt. Daher hat der Gemeinderat für 2015 einen einmaligen Kredit von nochmals Fr. 60'000 bewilligt.

Petition für eine Begegnungszone am Märtplatz eingereicht

Anwohner im Bereich Märtplatz/Dorfstrasse haben eine Petition für eine Begegnungszone in diesem Bereich eingereicht. Grund dafür ist die kommende Schliessung des Bahnüberganges beim „Märtplatz“ für den Autoverkehr. Für die Erschliessung des „Märtplatzes“ wird die Dorfstrasse für den Zubringerverkehr geöffnet werden.

Der Gemeinderat wird dieses Anliegen nun prüfen und mit einem spezialisierten Verkehrsingenieurbüro die rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen für mögliche Verkehrsberuhigungsmassnahmen abklären.

Hochwasserschutz am Dachslochbächli

Die Gemeindeversammlung Egg stimmte im Jahr 2012 dem privaten Gestaltungsplan „Sandgrueb“ zur Umnutzung der ehemaligen Gärtnerei und Baumschule an der Mönchaltorferstrasse in einen Pferdezuchtbetrieb zu. Das Dachslochbächli entspringt ca. 150 Meter oberhalb des  Gestaltungsplanperimeters.

Mit dem Gestaltungsplan werden zum einen der Raum für das öffentliche Gewässer gesichert und zum anderen die Hochwasserdefizite und ökologischen Mängel behoben. Neben Renaturierungsmassnahmen, welche zu Lasten des Grundeigentümers gehen werden, ist die Gemeinde verpflichtet, den Hochwasserschutz sicherzustellen. Gemäss Gefahrenkartierung Naturgefahren ist die Abflusskapazität ungenügend. Bereits beim 30-jährlichen Ereignis ist mit Wasseraustritten bei allen Rohrdurchlässen und mit lokalen Überschwemmungen zu rechnen.

Zum hochwassersicheren und naturnahen Ausbau des Fliessgewässers müssen vereinzelt Gehölze gerodet werden, damit eine sinnvolle neue Bachführung durch die bestehende Bestockung angelegt werden kann. Der Saum entlang der Mönchaltorferstrasse soll erhalten bleiben. In unregelmässigen Abständen sind Sohlenfixpunkte in Form von Palisadenschwellen aufgrund der Bodenstabilität zu erstellen. Die Sicherung der Böschungen erfolgt durch die Begrünung.

Die öffentliche Auflage des Projektes und der Gewässerraumfestlegung fand Ende 2014 statt. Während dieser Zeit sind keine Einsprachen eingegangen. Die Verlegung des Bachs erfolgt im Zusammenhang mit dem privaten Gestaltungsplan Sandgrueb. Der Gemeinderat hat für den Hochwasserschutz einen Bruttokredit über Fr. 151'000 bewilligt. Nach Abzug der erwarteten Subventionen von Bund und Kanton werden Nettokosten von rund Fr. 50'000 für die Gemeinde verbleiben.