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Pressemitteilung des Gemeinderates Egg

Gemeindeverwaltung Egg 03.07.2015

Einheitsgemeinde Egg: Regierungsrat genehmigt neue Gemeindeordnung

Die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Egg haben am 8. März 2015 an der Urne mit über 73 % Ja-Stimmen der Bildung der Einheitsgemeinde Egg zugestimmt.

Der Regierungsrat hat nun die Gemeindeordnung formell genehmigt. Bei der nächsten Revision ist die Gemeinde Egg jedoch verpflichtet, das für die Ergreifung des Gemeindereferendums zustände Organ in der Gemeindeordnung zu bezeichnen. Die Gemeindeordnung kann somit wie geplant per 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt werden. Der entsprechende Regierungsratsbeschluss kann unter www.rr.zh.ch abgerufen werden.

Gemeinderat legt Änderungen der Bau-und Zonenordnung öffentlich auf

Mit der umfassenden Gesamtrevision der Richt- und Nutzungsplanung soll aufgrund anderer dringlicher Planungsabsichten wie die Entwicklung im Gebiet Rietwis, die Sanierung der Forchbahnübergänge, die Ortskernumfahrung und die laufenden Quartierpläne gemäss Legislaturzielen des Gemeinderats erst im Jahr 2016 begonnen werden. Aufgrund dringlicher Planungsvorhaben soll der Zonenplan dennoch punktuell angepasst werden. Der Entwurf für die Teilrevision liegt nun vor.

Diverse Grundeigentümer haben Einzonungsbegehren für ihre Grundstücke in der Reserve- bzw. Landwirtschaftszone gestellt. Diese Anträge sollen jedoch erst mit der umfassenden Gesamtüberarbeitung geprüft werden.

Es ist die Umzonung der Abwasserreinigungsanlage in Esslingen von der Landwirtschaftszone in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen vorgesehen. Im Zentrum von Egg sollen zwei Grundstücke von der Wohnzone W60 der Zentrumszone zugeteilt und die bestehende Arkade entlang der Forchstrasse fortgeführt werden.

Das Grundstück des ehemaligen Schulhauses an der Engelstrasse 10 in Esslingen soll von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen in die Wohnzone W40 umgezont werden. Aufgrund der Zentralisation der Schulräume wird das Schulhaus nicht mehr benötigt und soll anschliessend verkauft werden.

Zusätzlich sind noch diverse kleinere Zonenplankorrekturen aus der Vereinigung von Grundstücken oder sonstigen Anpassungen unterschiedlicher Nutzungszonen vorgesehen.

Die vom Gemeinderat verabschiedeten Unterlagen liegen ab heute während 60 Tagen beim Bauamt während der ordentlichen Büroöffnungszeiten zur Einsichtnahme auf.

Keine Rechtsgrundlage für die Schaffung einer Begegnungszone am Märtplatz

Anwohner des Märtplatzes/Dorfstrasse hatten beim Gemeinderat eine Petition für die Schaffung einer Begegnungszone Tempo 20 eingereicht. Grund dafür ist die kommende Schliessung des Bahnüberganges beim „Märtplatz“ für den Autoverkehr. Für die Erschliessung des „Märtplatzes“ wird die Dorfstrasse für den Zubringerverkehr geöffnet werden. Der Gemeinderat nahm die Petition entgegen und prüfte dieses Anliegen.

Mit der verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei und einem spezialisierten Verkehrsplanungsbüro wurde eine Begehung durchgeführt. Es zeigte sich in der Folge, dass die Voraussetzungen für eine Begegnungszone beim Märtplatz unter anderem aus folgenden Gründen nicht gegeben sind. Die Verkehrsmengen werden auch nach Schliessung des Forchbahnüberganges sehr gering sein, es besteht nur wenig Fremdverkehr und die gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei rund 18km/h.

Der Märtplatz liegt jedoch bereits heute in einer Tempo 30-Zone. Diese wird nach Schliessung des Bahnübergangs zusätzlich markiert. Nach Ablauf eines Jahres werden erneut Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt um die neue Situation überprüfen zu können.

Gemeinderat bewilligt Fr. 52‘000 für Teilersatz der öffentlichen Beleuchtung

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) planen in Esslingen im Abschnitt Forchstrasse bis Im mittleren Ämet einen Netzausbau. Dabei wird im Bereich Forchstrasse im Abschnitt Tannweidstrasse im Gehweg der Rohrblock erneuert. In Koordination mit diesen Arbeiten hat der Gemeinderat beschlossen, eine Teilerneuerung der öffentlichen Beleuchtung mit LED-Leuchtmitteln vorzunehmen. Dieser Teilersatz der öffentlichen Beleuchtung löst Kosten von Fr. 52‘000 aus.

Mit der Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung an der Forchstrasse wird ein weiterer Strassenabschnitt auf einen zukunftsgerichteten und einheitlichen Stand gesetzt.