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Niemand muss direkt neben der Kirche wohnen

ZO/AvU, Leserbrief von Roger Gillard 11.07.2015

«Nächste Runde ist eingeläutet» Ausgabe vom 9. Juli

Sie geben keine Ruhe, obschon das Glockenläuten unserer Kirche, gegen den Willen der Mehrheit in unserem Dorf, stark eingedämmt wurde. Schon wieder oder immer noch haben es die Anwohnerinnen und Anwohner neben unserer schönen Kirche in Egg nicht begriffen, dass die Kirche vor ihnen im Dorf war. Niemand hat sie gezwungen, neben einer Kirche ihren Wohnsitz zu nehmen.

«Lärm» akzeptieren

Kommt man in ein Dorf aufs Land, hat man neben der guten Luft und dem Dorfleben auch zu akzeptieren, dass es hier Güggel gibt, die krähen, und dass es Kühe gibt, die ihre Glocken tragen. Das gehört nun einmal zu einem solchen Dorf.

Streit endlich beenden

Es ist für mich, der ich ebenfalls – und das schon seit 43 Jahren – nahe der Kirche wohne, unverständlich, wie man das Geläute einer Kirche, welches ja ein Zeichen unserer christlichen Gemeinschaft und des Friedens ist, mit einer Lärmschutzverordnung in Verbindung bringen kann. Statt Geld für eine übermotivierte Anwältin zu zahlen, rate ich den Glockengegnern, eine Therapie für Glockenklang zu besuchen. Wir sind stolz, in Egg eine so schöne Kirche zu haben. – Lasst die Glocken läuten, und hört endlich auf zu streiten!

Roger Gillard, Egg