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Es braucht Geduld in Egg

ZO/AvU, Leserbrief Roger Gillard 18.11.2015

«Unterdörfler fürchten um Identität» Ausgabe vom 11. November

Mit einem Schmunzeln habe ich den Beitrag über den Röstigraben in Egg gelesen. In dem Beitrag werden wieder einmal mehr Behauptungen aufgestellt, welche zu erkennen geben, dass einzelne Personen einen Volksentscheid nicht akzeptieren können. Zurzeit ist der Bahnhof und die Forchstrasse eine Grossbaustelle, daher ist es noch verfrüht, die jetzigen Situation zu kritisieren. Die Gemeinde Egg, die Forchbahn und auch der Kanton werden mit Sicherheit das Beste aus den Volksentscheiden machen. Man sollte also schon ein wenig Geduld haben. Allerdings bleibt es eine Tatsache, dass die Zäune entlang der Gleise der Forchbahn bleiben werden, ebenso wie die nun sicheren Fussgängerübergänge.

Auch wir vom Oberdorf sind davon betroffen. Doch sind wir froh, dass wir ein so attraktives Verkehrsmittel wie die Forchbahn haben. In naher Zukunft bekommen wir sogar einen grossen Chilbi­ und Märtplatz sowie ein öffentliches Parkhaus. Die Stimmberechtigten von Egg haben diesen Projekten klar zugestimmt.

Es ist meiner Meinung nach völlig verfehlt und unfair, wieder neu Stimmung und Unfrieden in unserem Dorf gegen vergangene Volksentscheide zu machen.

Roger Gillard, Egg